Toms Welt

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Live beim BVerfG

In diesen Stunden verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Vorratsdatenspeicherung, kurz VDS. Das ganze kann man live per Twitter (#vds) miterleben. Aber auch zB. auf dem Ticker von netzpolitik.org, die die Twitternachrichten sammeln und übersichtlich darstellen. Sehr interessant. Hoffen wir mal das beste, in unserem Sinne. Schließlich bin ich einer der fast 35.000 Leute, die die Sammelklage eingereicht haben. Weite Infos dazu natürlich auch beim AK.

Die neue Enterprise

Ab 2011 kann man für rund 140.000 Euro mit der Enterprise ins Weltall fliegen. Nach der ersten fliegenden Enterprise, dem Test-Spaceshuttle, wurde nun das Spaceship Two von Richard Bransons Firma Virgin Galactic u.a. von Arnold Schwarzenegger auf den Namen "Enterprise" getauft. Das muss ja ein Erfolg werden! u1F44D.svgz

Kultiger wäre natürlich William Shattner als Täufer, aber der hat ja "keine Lust ins All zu kotzen". u1F609.svgz

[via heise.de]

Die Piraten kentern

Also vielleicht nicht sofort, aber wenn sie so weiter machen sicher in nicht allzu ferner Zukunft. Und es sind nicht die "normalen" Mitglieder. Es sind die Köpfe, die den meisten Mist bauen. Anscheinend kann nur Vorsitzender werden, wer erst redet/schreibt und dann nachdenkt. Dabei wurde uns doch als Kind schon beigebracht, vorm lauten Denken erstmal leise Denken.

Neuestes Beispiel ist Stefan Aaron König. Seine Blogbeiträge dürfen nicht mehr auf dem Piratenplaneten veröffentlich werden, weil sie ja urheberrechtlich geschützt sind. Das sagt ein Kopf der Partei, die genau gegen dieses Denken angetreten sind! u1F620.svgz

[via lallus.net]

Der kleine Unterschied

Das Zugangserschwernisgesetz, oder auch Wir-zensieren-mal-schnell-das-Internet-Gesetz, liegt ja momentan ein Jahr auf Eis. Einfach weil sei nicht den Arsch in der Hose haben, um zu sagen, dass es Unsinn ist und komplett abgeschafft gehört. Hauptsache die Köpfe in Berlin behalten ihr Gesicht.

Was nicht auf Eis liegt, ist die Diskussion über das Thema. Und das darf es auch nicht, solange Kinder missbraucht werden. Wichtig dabei ist aber auch die Wortwahl. Michael Jäger hat gerade einen interessanten Artikel üben den kleinen Unterschied geschrieben. Sollten sich alle mal durchlesen, und dann bei den nächsten Nachrichten oder Interviews vielleicht etwas genauer zuhören.

Den Begriff Kinderpornografie zu benutzen, um die auf Video dokumentierten Gräueltaten an Kindern und Jugendlichen zu bezeichnen, ist absolut falsch. Denn Pornografie setzt nach allgemeiner Auffassung voraus, dass alle Beteiligten damit einverstanden sind.

...

Es ist keine Kinderpornografie, es ist der dokumentierte Missbrauch von unschuldigen Kindern und Jugendlichen!


Wachstum beschlossen

So, nun hat also unsere geliebte Bundesregierung das Wachstumsbeschleunigungsgesetz beschlossen. Es muss also aufwärts gehen. Ist ja nun Gesetz. u1F60F.svgz Unter anderem wird dadurch auch die Mehrwertsteuer für Hotels von aktuellen 19% auf 7% gesenkt. Die können also richtig sparen. Bleibt die Frage ob es auch entsprechend günstigere Preise gibt.
Leider hat das ganze auch negative Seiten für alle, die grad kein Hotel besitzen.

Michael Spreng drück es so aus:

Da beschließen 322 Abgeordnete von Schwarz-Gelb im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte etwas völlig Schwachsinniges, das die Steuerzahler mindestens eine Milliarde Euro im Jahr kostet. Davon könnte man das Kindergeld um 20 Euro erhöhen, hunderte von Ganztagsschulen bauen oder die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder erhöhen, bevor das Verfassungsgericht den Bundestag dazu zwingt.

Sozial geht anders. Wer hat die eigentlich gewählt?!

Shakespeare klingonisch

Seit Star Trek VI wissen wir, dass Shakespeare im klingonischen original einfach mehr her macht. Endlich habe ich den Beweis gefunden. "TaH pagh TaHBe" oder wie wir Lateiner sagen "Sein oder nicht sein" auf klingonisch mit englischen Untertiteln die aber nicht wirklich interessieren. Ruhe bitte! u1F603.svgz

[youtube]CiRMGYQfXrs[/youtube]

„Ich sehe keinen Sinn mehr“

Das schrieb Matthew P. Hoh, ein hochrangiger US-Diplomat an die Botschafterin Nancy Powell. In seinem Brief kündigt es seinen Posten als leitender Zivilvertreter in der Provinz Zabul und tritt vom Amt als Politischer Offizier im Diplomatischen Dienst zurück. Er sieht keinen Sinn mehr im Vorgehen der USA und der das anderen Nationen in Afghanistan. Fünf Monate war er dort stationiert und fragt sich, was das alles soll.

sind die USA wie alle ihre Vorgänger nichts weiter als Nebendarsteller in einer unendlichen Tragödie, in der Stämme, Täler, Clans, Dörfer und Familien gegeneinander aufgehetzt wurden.

Im Osten wie im Süden Afghanistans habe ich beobachtet, dass die Mehrheit der Aufständischen nicht unter dem weißen Taliban-Banner kämpft, sondern gegen die Präsenz von ausländischen Soldaten und gegen Steuern, die von einer Regierung eingefordert werden, von der sie sich überhaupt nicht vertreten fühlen.

Weiter schreibt er, dass die Anwesenheit der US-Truppen die Aufstände eher legitimiert. Es wird eine Regierung unterstützt, die das Volk ablehnt. Wenn es um die Sicherung der Region und die Schwächung der Al-Quaida ginge, wie immer vorgegeben wird, müsste eher Pakistan besetzt werden und nicht Afghanistan.

Kurz gesagt: Holt die Jungs und Mädels nach hause und lasst die Leute  das unter sich ausmachen. Zu gewinnen ist der Krieg genauso wenig wie in Vietnam.

Den ganzen Brief gibt es auf  zeit.de.

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