Nun ist es schon einige Wochen her, dass mich diese Karte erreichte. Leider hatte ich sie unter einem Berg aus Papier begraben und vergessen. Wenn man nicht immer alles gleich macht...
Post aus Moutiers-les-Mauxfaits
Aber jetzt: Post aus Moutiers-les-Mauxfaits, Frankreich. Geschrieben von Bernard als Dank für Count per Day. Vielen Dank Bernard und entschuldige die Verspätung.
Diesmal hat Helmut geschrieben. Aus der "Perle des Westerwaldes" Montabaur.
Post aus Montabaur
Helmut ist Lehrer und bastelt auch in den Ferien an der Webseite der Carmen-Sylva-Schule in Neuwied-Niederbieber. Von wegen Lehrer haben in den Ferien auch frei. Auf der Webseite setzt er auch "Count per Day" und sagt mit 3 Postkarten im Briefumschlag nun Danke fürs Plugin. Danke Helmut!
Jilly aus Michigan in den USA hat mir eine Postkarte geschickt. Ihr wisst schon Danke fürs Plugin. Leider hat sie weder Stadt noch Webseite genannt. So bleibt sie eine Frau irgendwo an den großen Seen. Gefreut hab ich mich trotzdem.
Zwettl liegt im Waldviertel in Niederösterreich. Scheint eine gemütliche Gegend zu sei, besonders für Wanderfreunde. Zwei von ihnen benutzen Count per Day und haben sich mit zwei Postkarten bedankt. Danke dafür!
Endlich ist sie da. Die Postkarte von Karin und Thomas aus El-Minya. Auch sie nutzen Count per Day. Darüber kamen wir in Kontakt und konnten zusammen einige Probleme lösen, die das Internet so mit sich bringt. Irgendwann in dieser Zeit muss es passiert sein, dass in Thomas der unwiderstehliche Wunsch erwachte, sich per Postkarte bei mir zu bedanken.
Post aus El-Minya
Nun liegt El-Minya in Ägypten und ihr wisst was da gerade los ist. Deshalb das "Endlich" zu Beginn dieses Artikels. Die Postkarte brauchte allein 4 Wochen um den Weg übers Mittelmeer und die Alpen zu mir zu finden. Doch schon bis sie ihre lange Reise beginnen konnte war es ein steiniger Weg.
Hier ist ihre Geschichte, erzählt von Thomas in einer Email am 24. Februar:
Seit nun mehr als 3 Wochen versuche ich diese Karte zu verschicken. Woran es scheiterte?
Die Araber sind UNHEIMLICH kreativ in der Erzeugung von Problemen.
Tag 1: Ich ging mit der Karte zur Post um eine Briefmarke zu kaufen. Nach 30 Minuten in der Schlange erzählte mir der Mann hinterm Schalter: Heute gibt es keine Briefmarken.
Tag 2: Wiederum ging ich zur Poststelle und stand in der Schlange. Endlich am Schalter erhielt ich folgende Auskunft: Postkarten können so nicht verschickt werden, die sollten in einem Kuvert stecken. Wie bitte? Aber okay, hier ist ja so einiges möglich.
Tag 3: Ich bastel einen Umschlag, da es hier für Postkarten keine geeigneten Kuverts gibt. Also Adresse drauf geschrieben, ab zur Post. Wieder das gleiche Spiel: Anstehen – und warten. Nachdem ich endlich an der Reihe bin, und auch alle notwendigen Papiere ausgefüllt sind werden ich gefragt, wohin das gehen soll – nicht dass es auf dem Umschlag stünde – NEIN. Sogar in arabisch habe ich Deutschland drauf geschrieben. Zu guter Letzt muss der gute Mann die Hauptfiliale anrufen, da er den Preis nicht kennt für einen Brief nach Deutschland. Weitere 15 Minuten später erzählt er mir dann: Keiner kennt den Preis für den Versand. Also gut. Ich geb auf.
Tag 4: Aber ich lass mich ja nicht unter kriegen. Ich habe ja noch einen Trumpf im Ärmel. Ich frag einfach meine einheimischen Kollegen. Ich pack die Karte wieder aus dem Umschlag und schicke einen Kollegen los. Das dauert nur etwa 3 bis 4 Tage. Die Karte liegt noch immer auf meinem Schreibtisch.
Tag 9: Ich frage einen zweiten Kollegen, der leitet eine Jugendgruppe. Er sagte mir, er habe einen Jungen geschickt, um eine Briefmarke zu kaufen – wieder 4 Tage vergehen.
Tag 14: Auf anfrage was denn nun mit meiner Post sei, erklärte mir mein Kollege, dass die Poststellen alle als Bewerbungsbüros genutzt werden, für alle freien Stellen nach der Revolution im Land. Das heißt, jede Menge Leute die Bewerbungen abgeben und die Post bleibt liegen. NA SUPER.
Tag 15: Aber jetzt, ich komme noch einmal nach Kairo, und wie es der Zufall will, finde ich eine kleine Postfiliale, etwas abgelegen und ohne Massen an Menschen. Und prompt – ich bekomme eine Briefmarke. Noch nie – NOCH NIE habe ich mich so über eine Briefmarke gefreut, wie über diese beiden. Heute (24.02.) Werde ich sie Dir schicken, und hoffe Du erhältst sie wohl behütet.
Thomas ich kann dir versichern, dass die Karte heil und gesund bei mir angekommen ist. Vielen Dank für all die Mühe!
Bouconville liegt in den Ardennen in Frankreich ungefähr auf halber Strecke zwischen Saarbrücken und Paris. Dort wohnen nette Menschen. Wenigsten einer, denn er oder sie hat zwar seinen oder ihren Namen nicht genannt aber mit gleich 4 Postkarten in einen Umschlag gesteckt.
Post aus Bouconville
Wish we had know Count per Day and WordPress 5 years ago.
Diesmal lag sogar ein großer Umschlag im Briefkasten. Absender Mike/azazure aus Gilbert, Arizona, USA. Mike dachte wohl, dass ein Bild auf einer Postkarte zu wenig sei und steckte eine ganze Zeitschrift in den Umschlag. Ist eine Art Werbung, wie toll es doch in Arizona ist. Viele großartige Fotos.
Post aus Gilbert
Und dann war auch noch eine richtige Postkarte da. Von Julia und Miro aus Solosnica, Slowakai. Zumindest haben sie dort eine gemütliche Kirche.
Ich hatte wieder Danke-fürs-Plugin-Postkarten im Briefkasten.
Die erste kam von DAR über den großen Teich von Channel KDK12, einer Anlaufstelle für Freunde des Horrorfilms als Kunstform. Dummerweise haben sie nicht genau gesagt woher sie kommen. Daher schiebe ich sie mal nach San Francisco.
Channel KDK12
Die zweite Karte hatte es nicht ganz so weit. Sie kam von Sandra aus Würzburg und ist damit offiziell die erste Karte aus Deutschland überhaupt. Außerdem sowas wie eine Traumfrau. Sie hat Geek Code auf ihrer Vorstellungsseite! Allerdings werde ist sie noch fragen müssen, was der bedeutet, ich Wurm ich.