Katholischer Missbrauch

vom 15. März 2010 in angeschlagen | 2 Kommentare | Kommentar schreiben

Die katholische Art Missbrauchsopfern noch einen Extratritt zu geben :mauer:

  • Priester missbraucht Kinder in Essen
  • Priester wird 1980 nach München versetzt
  • Priester wird 1986 wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu 1,5 Jahren Knast verurteilt
  • Priester wird nach Entlassung wieder in einer Gemeinde eingesetzt, bis heute, in Oberbayern

1980 war dort unten übrigens Papst Bene Erzbischof, hat aber angeblich von nichts gewusst, da die Entscheidung weiter unten vom damaligen Generalvikar Gerhard Gruber getroffen wurde. Dem tut das nun natürlich auch leid. Glaub ich ihm sogar. Allerdings war diese Entwicklung nicht unvorhersehbar. Und wer hat hat den Täter nach der Haft wieder eingestellt?

[via spon]

Warum die Diskussion um eine Aufhebung des Zölibat völlig am Thema vorbei geht hat Michael Jäger beschrieben: Mein Peiniger war verheiratet...

Die Typen stehen auf Kinder, was sollen sie mit ner Frau? Diese Neigung ist genauso wenig heilbar wie Homosexualität. Diese Leute müssen lernen sie zu kontrollieren. Dummerweise denken viele, dass es reicht Priester zu werden. Das ist allerdings die falsche "Therapie". Wenn sie zu Tätern werden, haben sie für ihre Taten gerade zu stehen. Ohne Verjährung. Bei den Opfern verjährt auch nichts.

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  1. Thommen Thommen sagt:

    Gerade heute habe ich gelesen, dass eine Lehererin die Kameradin ihrer Tochter malträtiert, geschändet und ermordet habe. Bei Frauen ist kein Wort von Pädophilie zu lesen, aber sie haben halt eine Depression...

    Die sexistische Art, Männer zu dämonisieren, ohne die wirklichen "kindlichen Verhältnisse" in unserer Gesellschaft offenzulegen, wird damit gestützt. Gläubige, Frauen, Kinder, sie alle spielen die Rolle in der monarchistisch strukturierten Familie, die mit der Ausgrenzung der "bösen Pädophilen" weiterhin ausser Diskussion bleibt. Die Kleinfamilie ist ein Produkt der Industrialisierung und taugt schon lange nix mehr, weil sie sich zu sehr auf sich selber konzentriert und über die Religion "heilig" gesprochen wurde! Privates Recht in der Familie führt zu sexuellen Eigentumsansprüchen und Übergriffen, die auch vom Rotlichtmilieu nicht mehr abgefangen werden können.

    Frauen müssen Kinder sein, während die Männer "Erwachsene" spielen dürfen! Ich weise dabei auch auf die Ehrenmorde in anderen Kulturen hin, die ebenfalls kindlich-familiäre Lebensweisen "verteidigen" sollen!
    Von den gewalttätigen körperlichen Erfahrungen - ohne Geschlechtsteile - wollen wir gar nicht anfangen zu reden...

    • Tom Tom sagt:

      Hast du den Artikel auch gelesen?
      Es werden keine Männer dämonisiert sondern ihre Taten offengelegt und gefragt, warum das erst jetzt geschieht. Natürlich gibt es auch böse Frauen, allerdings weniger bei den Reihen katholischer Priester.
      Die "bösen Pädophilen" sollen nicht ausgegrenzt werden. Sie müssen aber von möglichen Opfern ferngehalten und therapiert werden, damit sie ihre Neigung unter Kontrolle halten können.

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