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Big Sister „ELENA“

Ich hätte auch wieder "mach dich nackig" titeln können. ELENA ist der elektronische Entgeldnachweis. Seit 2010 werden dort alle Arbeitnehmer zentral gelistet, aktuell rund 40 Mio. Da steht nicht nur drin wieviel jeder verdient, sondern auch wie lange er gefehlt hat, ob er sich gewerkschaftlich engagiert oder auch freie Bewertungen. Diese Daten müssen vom Arbeitgeber übergeben werden. Wieder wird wild drauf losgesammelt ohne einen echten Bedarf. "Natürlich" dürfen nur bestimmte Organisationen auf die Daten zugreifen. Erstmal nur das Arbeitsamt, später auch Krankenkassen und Versicherungen. Weitere "Bedürftige" folgen garantiert. War bisher bei allen Systemen so. Wenn die Daten erstmal vorhanden sind, will man sie auch nutzen. Egal für was sie eigentlich mal vorgesehen waren.

Einfach mal den Monitor Bericht ansehen. Auch interessant die Frage, warum die Bürger dem Staat vertrauen sollen, wenn der Staat seinen Bürgern nicht vertraut?

[youtube]oKb6T7DrckA[/youtube]


RSS-Feed 4 Kommentare

  1. [...] Big Sister “ELENA” #2 vom 19. Januar 2010 in angeschlagen | Kommentar schreiben [...]

  2. gezeichnet gezeichnet sagt:

    Gegen die Datenkrake ELENA gibt es eine Online-Petition, sie kann über die Seiten des Deutschen Bundestages erreicht werden. (Ende der Mitzeichnungsfrist 02.03.2010)

    Bitte mitzeichnen und weitersagen!
    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8926

  3. [...] gibt sie, die mutigen Arbeitgeber, die sich gegen ELENA aussprechen und die normalerweise vertraulichen Daten ihrer Mitarbeiter in keine staatliche [...]

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